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Material-Lexikon

von A bis Z Image

Extrem reißfest aber trotzdem atmunsaktiv und gleichzeittig wind- und wasserdicht.
Vom Material wird bei Hein Gericke eine Menge gefordert.
Hier findest Du eine Liste mit den wichtigsten Materialien und ihren Eigenschaften.

Anilinleder

Dieses sehr hochwertige Leder behält seine natürliche Oberfläche, da bei der Verarbeitung auf farbige Deckschichten weitgehend verzichtet wird. Es werden nur getönte Appreturen verwendet die vom Leder aufgenommen werden. Dadurch bleibt auch die natürliche Atmungsaktivität des Leders erhalten. Anilinleder ist mit gebeiztem, gedecktes Leder mit lackiertem Holz vergleichbar.

Aramid®

Ein Material mit einer enorm hohen Abrieb-, Reiß- und Zugfestigkeit und einer extrem guten Schlagdämpfung bei einem relativ geringen Fadengewicht. Zum Vergleich: Nimmt man exakt die Menge an Stahl wie die Menge an Para-Aramid®, dann ist dieses Material 5mal reißfester als Stahl! Und durch den äußerst hohen Schmelzpunkt von 450°C schmilzt die Faser selbst bei starker Reibungshitze nicht. Kein Wunder also, dass aus Aramid® auch kugelsichere Westen hergestellt werden.

 

Armacor®

Von Gore entwickelte Kombination aus Aramid- und Polyamidfasern mit dem Vorzug ausgesprochen hoher Reiß- und Abriebfestigkeit. Wird als Obermaterial eines Gore-Tex® 3-Lagen-Laminats verwendet. Neu ist die Kern-Mantel-Struktur: Abriebfestes, UV-stabiles Polyamid umschließt einen Faser-Kern aus hochreißfestem, temperaturbeständigem Aramid. Der gitterartige Aufbau des Gewebes unterstützt die passive Sicherheit zusätzlich. Das Laminat nimmt wenig Nässe auf und ist hochgradig atmungsaktiv.


Atmungsaktivität

Bezeichnung für die Fähigkeit eines Materials Schweiß in Form von Wasserdampf vom Körper weg nach außen zu transportieren. Technisch wiedergegeben durch den Wasserdampf-Durchgangswiederstand (RET-Wert): je geringer der RET-Wert, um so atmungsaktiver das Material.

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Azo Farbstoffe

Bestimmte Gruppe von Farbstoffen, die z.B. mit Schweiss reagieren und sich dabei in karzinogene (krebseregende) Amine aufspalten können. AZO-Farbstoffe sind in Europa gesetzlich verboten. Gericke stellt durch regelmäßige Kontrollen sicher, daß unsere Zulieferer keine Azofarbstoffe einsetzen.

Büffelleder (Buffcow)

Oberfläche stark strukturierte und leicht ungleichmäßig. Als Nubukleder veredelt erhält es eine sehr schöne, unverwechselbare Oberfläche.

Cambrelle®

Fliessfutterstoff auf Polyesterbasis, speziell für den Schuhbereich entwickelt. Cambrelle® transportiert Feuchtigkeit schnell nach außen und sorgt so für ein angenehmes und trockenes Fußklima.

Chromgerbung

Das heute gebräuchlichste Gerbverfahren, bei dem Chromsalze (Chromoxyd) als Gerbstoff eingesetzt werden um die Tierhaut zu konservieren. Chromgegerbte Leder sind besonders reißfest, schweiß- und hitzebeständig.

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ComforTemp®

Das von der Schweizer Firma Schoeller entwickelte high tech Material bietet ganz neue Möglichkeiten bei der Entwicklung von Wetterschutzbekleidung. Im Gegensatz zur passiven Isolation im Futter herkömmlicher Bekleidung kann dieses "Phase Changing Material" (PCM) aktiv auf Temperaturveränderungen reagieren. Erhöht sich die Körper- oder Umgebungstemperatur, speichert das PCM die überflüssige Wärme. Sinkt die Temperatur wieder, gibt es die zuvor gespeicherte Wärme an den Körper ab. Möglich wird dies durch winzige Parafin gefüllte Microkapseln, die je nach Temperatur ihren Aggregatszustand ändern.

 

Cool Leather 

Dunkle Leder heizen sich bekanntlich stark auf, nicht aber bei Leder mit dem speziellen TFL COOL SYSTEM®, da dieses in einem speziellen Gerbverfahren so veredelt wurde, dass es das Sonnenlicht wie helle Leder reflektiert. Die Temperatur auf dem Leder sinkt bis zu 20 °C und mehr und es entsteht ein kühlerer Tragekomfort von bis zu 12°C Unterschied bei Sonneneinstrahlung. COOL LEDER hat eine verbesserte Lichtechtheit und bleibt bis ins hohe Alter schön.Das Leder sollte nur mit farblosen Pflegmitteln behandelt werden, da Pigmente und Farbstoffe aus Pflegemitteln den Effekt zerstören könnten. Ebenfalls sollte das Leder gelegentlich imprägniert werden. Der COOL Effekt bleibt bei sachgemäßer Pflege lebenslang erhalten.

 

 

CoolMax®

Gewebe von Du Pont speziell für Sportler entwickelt. Das Material besteht aus einer Polyesterfaser (Dacron®)die durch ihren besonderen Querschnitt eine um 20% größere Oberfläche als herkömmliche Polyestergarne besitzt. So wird Schweiß schneller von der Haut abgeleitet und zur Verdunstung an die Textilaußenseite transportiert. Als Futterstoff in Bekleidung trägt Coolmax® zum verbesserten Tragekomfort bei.

Cordura®

Besonders wiederstandsfähige Faser von Du Pont® aus der Gewebe hergestellt werden, die über eine ausgezeichnete Abriebfestigkeit verfügen. Typisch ist die leicht rauhe Oberfläche des Gewebes. Im Vergleich zu normalem Nylon hat Cordura® eine viermal höhere Abriebfestigkeit im Vergleich zu Baumwolle sogar bis zu zwanzigmal höher. Der Schmelzpunkt von Cordura® liegt bei 210° C.

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Denier

Maßeinheit (D) für das Fadengewicht von 9000m Fadenlänge in Gramm. Ein 500D Cordura® Gewebe besteht also aus einem Garn, dessen Gewicht bei 9000m Fadenlänge 500 Gramm beträgt.

Dynatec®

Besonders wiederstandsfähiges Gewebe für den Einsatz in Motorradbekleidung. Durch die Kombination von Cordura® und Dynafil TS 70® Fasern ist das Material gleichzeitig deutlich Abrieb- und Reissfester als herkömmliche Polyamidgewebe. Dynatec® hat einen sehr hohen Schmelzpunkt von 290° C.



Flexothane®

Wasserdichtes und atmungsaktives Material, das vor allem für Regenbekleidung verarbeitet wird. Flexothane® besteht aus einer mit Polyurethan beschichteten Wirkware. Dabei verfügt das Material über eine außergewöhnliche Eigenschaft: Es ist extrem elastisch und bleibt trotzdem immer dicht.

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Garantie

2-Jahre-GarantieGericke gewährt auf seine Bekleidungsprodukte mindestens zwei Jahre Garantie auf Material- und Produktionsfehler ab Kaufdatum. Auch bereits ingebrauchgenommene Produkte werden innerhalb der Garantie nachgebessert oder ersetzt. Auf Ausgewählte Lederbekleidung werden sogar 5 Jahre Garantie gegeben. Es gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen.




Gore-Tex®

Mit Gore-Tex® macht Motorrad fahren bei jedem Wetter Spaß: Diese hauchdünne Membran, die unsichtbar unter dem Obermaterial Ihrer Bekleidung eingebaut ist macht sie dauerhaft wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv. Dafür sorgen 1,4 Milliarden Microporen pro cm 2 die den Wasserdampf (Schweiß) zwar nach draußen lassen, aber den Regen nicht rein. Das besondere bei Gore-Tex® Produkten: Jedes Produkt wird sorgfältig von Gore® getestet, bevor es zur Serienproduktion freigegeben wird. Dafür geben wir Ihnen 5 Jahre Garantie auf Material und Verarbeitung - sachgemäße Behandlung und Pflege vorausgesetzt.

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Gore Windstopper®

Diese dünne Membran wird unsichtbar unter dem Oberstoff von Bekleidung eingesetzt, um diese dauerhaft winddicht und extrem atmungsaktiv zu machen. So bleibt das Microklima unter der Bekleidung erhalten und der Windchill-Effekt hat keine Chance. Gore Windstopper® Produkte sorgen bei trockenem, windigem Wetter für optimales Klima. Auch unter Bekleidung mit der wasserdichten GoreTex® Membran trägt der Gore Windstopper® zum hohen Tragekomfort bei.

Hydrophobierung

(gr.-lat., Hydrophob=wasserscheu)
Imprägnierung
Textil- und Lederbekleidung die dem Regen ausgesetzt ist nimmt Feuchtigkeit auf. Dadurch wird die Bekleidung schwerer und kühlt den Körper aus. Beim Imprägnieren schließt sich eine Substanz - zB. 3M Scotchgard um die einzelnen Fasern ohne dabei die Oberfläche zu verkleben und macht das Material so wasserabweisend ohne die Atmungsaktivität einzuschränken. Da sich die Imprägnierung beim Waschen und Reinigen herauswäscht sollten Sie das Produkt regelmäßig mit einem Imprägnierungsspray oder in einem Reinigungsbetrieb Imprägnieren lassen.

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Isolierung

Vliess auf Polyesterbasis das zur Isolierung im Futter von Bekleidung, Handschuhen und Stiefeln eingesetzt wird. Gericke setzt für Bekleidung z.B. Thermolite® von Du Pont® und im Handschuhbereich vor allem Thinsulate® von 3M ein. Diese Thermovliesse bestehen aus sehr dünnen Fasern die durch die große Oberfläche besser isolierende Luft festhalten können und so verhindern, dass die Körperwärme entweicht. Dabei sind die Materialien sehr weich und behalten auch nach häufigem waschen ihre Eigenschaften.

Känguruleder

Dieses Leder ist besonders zäh und Wiederstandfähigkeit aber trotzdem weich und elastisch. Das liegt an den sehr feinen und eng verbundenen Lederfasern. Känguruleder bietet schon bei einer geringen Lederstärke einen hervorragenden Schutz und wird deshalb vor allem in Handschuhen verarbeitet.

Keprotec®

Besonders wiederstandsfähiges Gewebe, bei dem durch Kombination verschiedener Fasern extreme Reissfestigkeit und hervorragende Abriebfestigkeit erreicht wird. Hauptbestandteil ist Polyamid 6.6 und Kevlar.



Kevlar®

Hochreissfeste Aramidfaser von Du Pont®. Wird als Nähgarn oder in Geweben eingesetzt. Bei gleichem Gewicht ist Kevlar® 5 mal reißfester als Stahl. Durch den hohen Schmelzpunkt von 450° C schmilzt die Faser auch bei starker Reibungshitze nicht. Aus Kevlar® werden auch kugelsichere Westen hergestellt.

Klettverschluß

Der Pflanzenwelt nachempfundenes Verschlusssystem, dessen eine Seite aus flexiblen Hacken besteht, die an ihrem Ende wie ein Spazierstock gebogen sind. Die Haken vergraben sich in der Gegenseite, die aus vielen Schlaufen besteht und halten so zusammen. Klettverschlüsse sind besonders individuell einzustellen. Achten Sie bitte darauf das alle Klettverschlüsse an Ihrer Bekleidung geschlossen sind, wenn sie diese waschen oder reinigen lassen, da es sonst zu Beschädigungen kommen kann.

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Leder

Bezeichnung für eine Tierhaut die durch Gerbung dauerhaft konserviert wird. Leder besteht aus feinen Fasern die miteinander fest verbunden sind und trotzdem Luft durchlassen. Die oberste Schicht (Narben) des Leders verleiht dem Leder die natürliche Oberfläche und ist besonders dicht und wiederstandsfähig. (Vollnarbiges Leder). Bei minderwertigen Leder wird die Haut aufgespalten und die fehlende oberste Schicht wird durch eine Prägung ersetzt. (Spaltleder) Diese Leder sind härter im Griff und weniger reißfest.

Lederjeans

Des Bikers bester Freund. Lederjeans gibt’s bei Gericke in verschiedenen Schnitten und Lederqualitäten. Was sie beim Kauf berücksichtigen sollten: Durch das Tragen lockert sich die Faserstruktur des Leders, die Jeans dehnt sich und wird mit der Zeit weicher. Lederjeans werden meist in Standardlängen produziert. Sie könne die Hose selber auf die für sie passende Länge kürzen: Hose mit einer Schere abschneiden, den Faden der Naht verknoten und das Ende mit einem Feuerzeug anschmelzen und flach drücken. Fertig.

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Lederpflege

So haben Sie lange Spaß an Ihrem Lederprodukt: Beachten Sie immer die Pflegehinweise in der Bekleidung. Leder nie bei starker Hitze trocknen. Vor dem Reinigen Protektoren aus der Bekleidung nehmen.
Veloursleder/Nubukleder: Abreiben mit einem Krepptuch, mit dem die Oberfläche, die im laufe der Zeit speckig werden kann, wieder aufgerauht wird. Danach mit einem geeigneten Spray imprägnieren.
Velour- und Nubukleder: nie mit fettenden Produkten behandeln.
Glattleder/Nappaleder: Mit einem nassen Tuch abwischen oder bei starker Verschmutzung mit Leder-Seife behandeln. Danach mit einer Pflegelotion oder mit Lederfett imprägnieren. Geeignete Pflegeprodukte erhalten Sie bei Ihrem Gericke Fachhändler.

Nappaleder

Veralteter Begriff für ein naturbelassenes Glattleder, bei dem die natürliche Narbenseite (Haarseite) erhalten bleibt. In einem Veredelungsprozess wird die Struktur durch walzen gleichmäßiger und das Leder weicher.

Nickel

Nickel als korrosionsbeständiger Überzug auf Knöpfen, Reissverschlüssen etc. gilt als einer der häufigsten Allergieauslöser und ist deshalb in Gegenständen die mit der Haut in Berührung kommen praktisch EU weit verboten. Gericke stellt dies durch regelmäßige Kontrollen sicher.

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Nubukleder

Typisch ist die samtige, leicht aufgerauhte Oberfläche. Man erreicht dies indem die Oberseite einer Lederhaut (Haarseite) leicht angeschliffen wird. Nubukleder erhält im Laufe der Zeit die für dieses Leder typische Patina und einen partiellen Glanz.

Nylon®

Ursprünglich eine eingetragene Marke für eine Polyamidfaser (Polyamid 6.6). Nylon ist heute ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von Polyamidgarnen, die sich durch Strapazierfähigkeit und relativ niedriges Gewicht auszeichnen.

Oxford Nylon

Wiederstandsfähiges Polymaid Gewebe mit einfacher Webstruktur und leichtem Oberflächenglanz. Wasserdicht Beschichtet eignen sich leichte Oxford Nylon Qualitäten besonders gut für den Einsatz in Regenbekleidung.

Pentachlorphenol (PCP)

Substanz die zum konservieren von Lederhäuten und Textilien eingesetzt wird. Der PCP Gehalt in Bekleidung darf den zulässigen Höchstwert von 5mg/kg nicht überschreiten. Gericke verzichtet ganz auf den Einsatz von PCP.

Pittards®

Sehr hochwertiges Leder, meist aus Haarscharf, aber auch Ziegenleder. Durch ein spezielles Gerbverfahren erhält Pittardsleder seine besonderen Eigenschaften: Es ist wasserabweisend, atmungsaktiv, färbt nicht aus und ist auch nach dem Trocknen weich und geschmeidig. Gericke setzt Pittardsleder in Handschuhen und Bekleidung ein.

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Protektoren

Schutzelemente die in Bekleidung an den besonders gefährdeten Körperpartien Schulter, Ellenbogen, Hüfte und Knie eingesetzt werden und bei einem Sturz vor Verletzungen schützen. Die europäische Norm EN 1621-1 schreibt Mindestgrößen und Dämpfungseigenschaften vor. Ein guter Protektor muß vor allem die Kräfte die bei einem Sturz entstehen vom Körper fern halten. Im Test den die Norm vorschreibt fällt ein 5 kg schweres Gewicht aus einer Höhe von 1 Meter auf den Protektor. Die verbleibende Energie unter dem Protektor darf 35KN nicht überschreiten.

Rindleder

Für Bekleidung setzt Gericke fast ausschließlich Rindleder ein. Dieses Leder zeichnete sich durch eine gleichmäßige Oberfläche und hohe Festigkeit aus. Eine Rinderhaut kann bis zu 5m2 groß sein wodurch auch große Schnittteile wie z.B. eine Jeans ohne Knienaht kein Problem sind. In der Regel wird Rindleder in einer Stärke von 1.2 - 1.4 mm verarbeitet.

RIRI

Schweizer Reissverschlußhersteller der besonders hochwertige Reissverschlüsse herstellt. So sind Beispielsweise die Zähne der Metallreissverschlüsse für leichtere Laufeigenschaften poliert und nicht einfach nur gestanzt. Gericke setzt RIRI Reissverschlüsse in einigen seiner hochwertigen Produkte ein.

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Rücken-Protektor

Schutzelement das den Rücken bei einem Sturz vor Verletzungen schützt. Die europäische Norm EN 1621-2 schreibt Mindestgrößen und Dämpfungseigenschaften vor. Ein guter Rückenprotektor muß vor allem die Kräfte die bei einem Sturz entstehen vom Körper fern halten. Im Test den die Norm vorschreibt fällt ein 5 kg schweres Gewicht aus einer Höhe von 1 Meter auf den Protektor. Dabei gibt es zwei Anforderungskategorien: Ein Level A Protektor darf eine Restenergie von 9KN nicht überschreiten, ein Level B Protektor darf max. 18KN erreichen.

Safe® Sicherheitsnaht System

Besonders aufwendige Nahtverarbeitung bei der die zu verbindenden Schnittteile zusätzlich zu der außen sichtbaren Naht durch eine verdeckte Naht zusammengehalten werden. Wird bei einem Sturz die außen liegende Naht durchgeschliffen, hält die verdeckte Naht die Teile zusammen bietet so bei einem Sturz einen zusätzlichen Schutz.

Doppelt genäht hält besser
Die Sicherheits-Naht-Konstruktion von Hein Gericke Naht2
KoerperzonenBei typischen Motorradunfällen sind immer wieder die gleichen Körperzonen gefährdet. Das haben umfangreiche Untersuchungen ergeben. Beim Rutschen über Straßenbelag treten extrem hohe Reibkräfte auf. Die orange markierten Zonen müssen daher nicht nur durch reibfestes Material gesichert werden, sondern durch speziell konstruierte Nähte. Deshalb gibt es bei Hein Gericke die Sicherheits-Naht-Konstruktion mit verdeckten Sichheitsnähten. So ausgestattet bietet Motorradfahrerbekleidung von Hein Gericke das entscheidende Plus beim Schutz vor Verletzungen.

Sicherheit im DetailNaht1
Herkömmliche Nähte verbinden zwei oder mehr Schichten eines Obermaterials mit nur einem Faden. Im Falle eines Sturzes wird der an der Oberfläche liegende Faden beim Rutschen über den Straßenbelag durchgeschliffen. Ohne den Halt der Naht trennen sich die Materialschichten durch die auftretende Zugbelastung. Der Schutz durch die Bekleidung ist nicht mehr gegeben.


Die verdeckte Sicherheitsnaht
Die Sicherheitsnaht besteht aus zwei Nähten, wovon eine verdeckt verarbeitet wird. Wird nun der obenliegende Faden bei einem Sturz durchgeschliffen, hält die verdeckte zweite Naht das Material noch zusammen. Das so vernähte Kleidungsstück hält weiterhin mechanischer Belastung stand und schützt so effektiver vor Verletzungen. Naht3Naht4







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Scotchlite®

Rückstrahlendes Material von 3M, das einfallendes licht zur Lichtquelle zurückstrahlt. Dabei werden Glaskugeln mit einer reflektierenden Schicht bedampft und auf ein Gewebe aufgebracht. Kann z.B. als Applikation auf Bekleidung aufgenäht werden. Bekleidung mit Scotchlite® kann bei Dunkelheit noch in einer Entfernung von bis zu 180m erkannt werden. Ohne Scotchlite® ist man schon in einer Entfernung von 30m nicht mehr zu sehen.

Serafil®

Hochwertiges Polyestergarn aus deutsche Herstellung. Verfügt über enorme Reiss- und Scheuerfestigkeit bei sehr geringer Dehnung. Gericke verwendet dieses Garn für besonders hochwertige Leder- und Textilbekleidung.

Sheltex®

Leistungsfähige Membrane die Textil- oder Lederbekleidung atmungsaktiv, wind- und 100% wasserdicht macht. Sheltex® wird als Z-Liner oder Beschichtung in Bekleidung, Stiefeln und Handschuhen verarbeitet und sorgt für ein angenehmes Klima auch bei schlechtem Wetter.

 

Sitzsteg

(Safetybelt) Verhindert das Hochrutschen der Jacke bei einem Sturz und trägt so zur Sicherheit bei

Stormcuff

Von Gore-Tex® entwickelter Ärmelabschluss, der durch ein spezielles Labyrinthsystem und einen Gummizug absolute Wasserdichtigkeit garantiert.

Taslan

Allgemeine Bezeichnung für Nylongarne mit texturierter Oberfläche. Das Garn wird in einem Veredelungsprozess unter Dampft aufgebauscht und erhält so den für Taslan® Gewebe typischen weichen und voluminösen Griff.

Textilpflege

So haben Sie lange Spaß an Ihrem Textilprodukt: Beachten Sie immer die Pflegehinweise in der Bekleidung. Vor dem Waschen oder Reinigen entfernen Sie die Protektoren aus der Bekleidung. Achten Sie bitte darauf, daß alle Klettverschlüsse geschlossen sind, wenn sie diese waschen oder reinigen lassen, da es sonst zu Beschädigungen kommen kann. Benutzen Sie beim Waschen von Bekleidung mit wasserdichten und atmungsakiven Membranen wie Sheltex® oder Gore-Tex® nur geeignet Feinwaschmittel. Spezielle Pflegemittel für Membranbekleidung erhalten sie auch bei Ihrem Gericke Händler. Benutzen Sie auf keinen Fall Weichspüler, da die Funktion der Membran dadurch eingeschränkt werden kann. Lassen Sie die Bekleidung auf einem Bügel abtropfen und dann langsam trocknen. Membranbekleidung sollte nach dem Waschen oder Reinigen regelmäßig imprägniert werden.

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Thermolite®

Vliess auf Polyesterbasis das zur Isolierung im Futter von Bekleidung, Handschuhen und Stiefeln eingesetzt wird. Gericke setzt für Bekleidung z.B. Thermolite® von Du Pont® und im Handschuhbereich vor allem Thinsulate® von 3M ein. Diese Thermovliesse bestehen aus sehr dünnen Fasern die durch die große Oberfläche besser isolierende Luft festhalten können und so verhindern, dass die Körperwärme entweicht. Dabei sind die Materialien sehr weich und behalten auch nach häufigem waschen ihre Eigenschaften.

Thinsulate®

Vliess auf Polyesterbasis das zur Isolierung im Futter von Bekleidung, Handschuhen und Stiefeln eingesetzt wird. Gericke setzt für Bekleidung z.B. Thermolite® von Du Pont® und im Handschuhbereich vor allem Thinsulate® von 3M ein. Diese Thermovliesse bestehen aus sehr dünnen Fasern die durch die große Oberfläche besser isolierende Luft festhalten können und so verhindern, dass die Körperwärme entweicht. Dabei sind die Materialien sehr weich und behalten auch nach häufigem waschen ihre Eigenschaften.

Veloursleder

Typisch ist die kurzfaserige, leicht rauhe Oberfläche. Zur Herstellung von Veloursleder wird die faserige Fleischseite (eigentlich die Rückseite der Lederhaut) angeschliffen bis sie eine gleichmäßige, velourähnliche Struktur erhält. Da die faserige Seite des Veloursleders weniger abriebfest ist als die Narbenseite eines normalen Glattleders, eignet es sich vor allem für modische Bekleidung.

Verbindungs-Reissverschluß

Um bei einem Sturz optimal zu schützen sollten Jacke und Hose möglichst eine Einheit bilden, die nicht auseinander rutschen kann. Ein umlaufender Reissverschluß mit dem sich Jacke und Hose verbinden lassen bietet hier den besten Schutz. Viele Gericke Produkte sind mit einem solchen Reissverschluß ausgerüstet und lassen sich untereinander kombinieren.

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Wasserdicht

Wasserdichtigkeit wird mittels des sogenannten Sutertesters definiert. Dabei wird mit einem speziellen Prüfgerät Wasser mit Druck von unten auf das eingespannte Material geleitet. Gemessen wird dann die Stärke des Wasserdrucks bis zu der das Material dicht bleibt. Je höher der Wert (Druck), desto dichter ist ein Gewebe. Das Verfahren "how to do" ist in der internationalen Norm 811 streng vorgeschrieben, um einen vergleichbaren, mogelfreien Wert zu erhalten.Dabei gilt ein erreichter Wert bis 1,3 bar, entspricht einem gedachten Wasserstand von 1,30m auf dem Material, als regendicht.Neben dem Labortest werden auch Simulationsprüfungen durchgeführt, bei denen ein Mess-Dummy Regen und Wind ausgesetzt. Durch Messsensoren ermittelt man dann ob es Undichtigkeiten in der Bekleidung gibt.

Windchill-Effekt

Wenn Wind einen Stoff durchdringt ist die empfundene Temperatur viel niedriger als die tatsächliche Temperatur. Bei einer Außentemperatur von +10°C und einer Windgeschwindigkeit von 50km/h liegt die empfundene Temperatur bei 2°C.

Z-Liner

Bezeichnung für ein bestimmtes Konstruktionsprinzip von wasserdichter Bekleidung. Dabei wir eine wasserdichte Folie (Membran) lose zwischen Innenfutter und Außenmaterial der Bekleidung eingehängt. Alle Nähte des Z-Liners werden mit einem Siegelband wasserdicht abgedichtet. Durch die Z-liner Konstruktion ist die dünne Membrane sehr gut geschützt und kann unabhängig von der Außenjacke möglichst wenig Nähte aufweisen.

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